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Torschützenwette: einfach erklärt

Torschützenwette – Bei einer Torschützenwette tippst du darauf, dass ein bestimmter Spieler trifft – jederzeit im Spiel, als erster oder als letzter Torschütze.

Torschützenwetten gehören zu den beliebtesten Sonderwetten im Fußball. Statt auf das Ergebnis tippst du auf einen Spieler. Die drei häufigsten Varianten:

  • Jederzeit-Torschütze (Anytime): Der Spieler trifft mindestens einmal in der regulären Spielzeit.
  • Erster Torschütze: Der Spieler erzielt das erste Tor des Spiels. Fällt kein Tor, verliert die Wette.
  • Letzter Torschütze: Der Spieler erzielt das letzte Tor des Spiels.

Daneben gibt es Wetten auf zwei oder mehr Tore eines Spielers („Doppelpack“) oder Kombinationen wie „trifft und sein Team gewinnt“.

Was zählt und was nicht

Eigentore zählen bei Torschützenwetten in der Regel nicht für einen Spieler. Ist das erste Tor ein Eigentor, zählt bei den meisten Anbietern das nächste reguläre Tor für „erster Torschütze“. Elfmeterschießen zählt nie, Verlängerung meist ebenfalls nicht.

Wichtig ist, was mit Spielern passiert, die nicht oder spät spielen. Steht der Spieler nicht im Kader oder kommt gar nicht zum Einsatz, wird die Wette bei vielen Anbietern storniert und der Einsatz erstattet. Für „erster Torschütze“ gilt oft: Wird der Spieler erst nach dem ersten Tor eingewechselt, verliert die Wette. Die Regeln unterscheiden sich je nach Anbieter und stehen in den Wettbestimmungen.

Hohe Margen

Torschützenmärkte haben viele Ausgänge und vergleichsweise wenig Umsatz. Der Aufschlag des Buchmachers ist deshalb deutlich höher als bei 1X2 oder Über/Unter, oft 15 Prozent und mehr über alle Spieler. Besonders bei „erster Torschütze“ sind die Quoten in der Summe weit von fair entfernt. Wer hier wettet, sollte die Quote genau prüfen – oder es als Unterhaltung mit kleinem Einsatz sehen.

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